Supervision

"Wer andere kennt, ist gelehrt, wer sich selber kennt, ist weise"

  --- Laotse

Vogelschau
Vogelschau

Ein Stolperstein auf dem Weg zu immer mehr Bewusstsein ist die Routine. Sie hat zwar ihren Platz in der therapeutischen Arbeit, da sie auch Sicherheit vermittelt. Sobald wir jedoch unsere Tätigkeiten mechanisch verrichten tun wir einerseits nicht mehr das Bestmögliche und andererseits macht es nicht mehr so viel Freude.

 

Das Reflektieren über meine Arbeit und mich selber ist unerlässlich für mein eigenes Wachstum. Das gilt insbesondere für Menschen, die therapeutisch arbeiten.

 

Konkret geht es in der Supervision um die Bewusstmachung von Themen wie beispielsweise:

  • Was läuft gut, was mache ich gut und weshalb genau. Wie kann ich mehr davon in meine Arbeit einbringen?
  • Was könnte besser laufen, warum, wo ist der springende Punkt? Was könnte ich diesbezüglich anders, besser machen und wie konkret mache ich das?
  • Gibt es Gemeinsamkeiten in den Fällen, die mich tendenziell eher belasten? Was könnte das mit mir und meiner Geschichte zu tun haben, was könnte ich ausprobieren, anders machen?

Die Freude an der therapeutischen Arbeit zu behalten oder auszudehnen und dabei Erfolg zu haben ist nicht zuletzt das Resultat einer guten Supervision.

 

Zudem arbeite ich immer wieder und sehr gerne mit Diplomvorbereitungsgruppen. Polarity-Studierende kurz vor dem Diplom erhalten damit die Gelegenheit, eine Person, die sie noch nie gesehen haben zu behandeln. Das Setup ist 1:1 genau gleich wie beim praktischen Diplomteil. Auch hier wird die Sitzung von den anderen KollegInnen, die nicht arbeiten und mir mitverfolgt. Anschliessend erfolgt, nach einer Eigenreflexion, unser Feedback. Die Erfahrung zeigt, und ich erhalte immer wieder dieses Feedback (zuletzt Mai 2010), dass die Studierenden dadurch stark an Sicherheit beim Behandeln gewinnen und gelassener ans Diplom gehen. Zudem wird eine positive, wohlwollende Feedback-Kultur auf- oder ausgebaut.

 

Gruppengrösse ab ca. 5-6 bis maximal 10 Personen.